Astrid Rieder trans-Art

Chronik der Atelierkonzerte

Chronik der Haus - bzw. Atelierkonzerte ab Mitte der 90iger Jahre

Beginn der Konzerte in unserem Wohnzimmer, Gaglhamerweg im Stadtteil Itzling in Salzburg auf 38 m2 im kleinen Kreis. Auf dem E-Piano spielten Siegfried Strasser, Michael Batka und Michael Zajc, auf der Gitarre Wolfgang Seierl.

1998 Familie Zajc kaufte einen Kawai Flügel. Beraten wurde sie dabei von Alfred Blüthl, dem Klavierstimmer des Mozarteums. Seit dieser Zeit wird der Flügel vor jedem Hauskonzert von Herrn Blüthl gestimmt.

1999 fand anlässlich des 40. Geburtstags Astrid Rieders eine Lesung statt. Barbara Lepschi las aus Kurzgeschichten von Astrid Rieder, Eva Roscher improvisierte am Klavier.

2000 die Teilnehmer des 5. Hauskonzertes  waren Eva Roscher, Rudolf Pillinger, Jenö Haydu, Reiner Buland und Anna Maria Zajc, Dr. Michael Zajc, Christian Bauschke und Wolfgang Seierl.

2002  am 23. Februar, startete unser 6. Hauskonzert. Trotz gewaltigem Schneesturm kamen 48 Gäste. Per Rundberg, Pianist, holte sich am nächsten Tag seine Konzertschuhe.

2004 das 7. Hauskonzert  bot eine Rarität: Wolfgang Seierl spielte das Stück „They paint me red“ von seinem Notebook. Astrid Rieder hatte einen Sponsor gefunden: Fa. Abraham spendete 60 kirschrote Buntstifte und 60 A6 Blöcke. Das Publikum zeichnete zu der 25 Minuten dauernden Musik und war begeistert von der Idee. Es beklagte sich nur über einen gewissen Platzmangel beim grafischen Umsetzten des Gehörten. Genügend Platz gab es dann bei einer späteren Publikum Performance von Astrid Rieder in der Neuen ARGEkultur im Oktober 2005: eine Live Performance mit dem Titel: „They paint me red“.

2005  Beim 8. Hauskonzert waren Mitglieder des OeNM, das Ensemble für Neue Musik Salzburg zu Gast. Frank Stadler, Predrag Katanic und Peter Sigl. Sie spielten Streichtrios von Anton Webern und Arnold Schönberg.

2006  Das  9. Hauskonzert am 25. Februar  hatte mit 74 Gästen die bisher größte Besucheranzahl. Aus Ungarn kamen István Láng, Professor für Komposition an der Franz-Liszt-Hochschule für Musik in Budapest und Katalin Fittler, Pianistin, Musikpädagogin, Musikwissenschafterin beim Radiosender Bartok 3; sie spielte die Klavierwerke „Haiku“ und „Cages Notes“ von István Láng. Irmgard Messin, Querflötistin und Mitglied des OeNM, spielte das Stück „Flöte Solo“ von Giantino Scelsi. Petra Stumpf und Heinz-Peter Linshalm (beide Bassklarinettisten) spielten „Apoklisis“ von Beat Furrer. Ernst Buchbauer improvisierte am Klavier und die Gitarristen Friedrich Ladinig und Reinhard Pscheidl spielten: „3 kurze Übungen für Gitarre“ und „2 alte Melodien“ von Barna Kovats. Sie sind Lehrer beim Musikum Salzburg.

2007 am 2. Februar, fand zum ersten Mal das Konzert in meinem Atelier statt. Ich war mit meinem Atelier ins Techno Z umgesiedelt. Eva Roscher improvisierte zu den Bildern „Fingermalerei 1956“ und „Sturz 1991“ von Günther Uecker; Wolfgang Seierl zeigte das Video „Wiatr“, das er während seines Polenstipendiums 2005 gedreht hatte; Christian Bauschke interpretierte „In a landscape“( 1948) von John Cage. Alle drei Musiker hatten schon bei den ersten Hauskonzerten mitgewirkt. Seiko Yamada leitet eine Klavierklasse für Neue Musik am Mozarteum. Sie spielte die „Sequenza IV“ (1965)von Luciano Berio. Irmgard Messin spielte „Dreisam-Nore (1975) für Flöte solo von Youngi Pagh-Paan. Werner Raditschnig formte Klangbilder für zwei Elektrogitarren mit dem Titel: „Abtastungen, Prozess 4“ von 2002.

2008 ein weiterer Höhepunkt: 100 Besucher saßen nicht nur auf den bereitgestellten Stühlen im Mittelgang und vor der „Bühne“. Die Luft war „zum Schneiden“, aber es herrschte trotzdem eine „knisternde Aufmerksamkeit“ im Publikum. Zum ersten Mal gab es eine Pause und zum Schluss des Konzertes eine Weinverkostung des Weinbauern Schulz aus Dobermannsdorf im Weinviertel, der Heimat Astrid Rieders. 

Programm: Atelierkonzert für Neue Musik 2008
Wolfgang Seierl
Kammerspiele 2007
Hörstück
Irmgard Messin
Canzona di Ringraziamento
per Flauto
von Salvatore Sciarrino
Gerhard Laber und Romy Kemlein
Improvisation „Gattin"
Eva Roscher
Klavierimprovisation „Vier Elemente"

Werner Raditschnig und Sina Moser
„Eating by Glockenspiel"
Kanon für 4 Gläser und Gegenstände - Videoinstallation (2003)
Francesca CARDONE
Alessandro Casagrande - aus "I segni dello Zodiaco" ( Die Sternzeichen )
Ariete (
Toro ( Stier)
Gemelli ( Zwillinge )
Scorpione ( Skorpion )
Sagittario ( Schütze )
Reinhold Kletzander
Die Komposition Klangspuren zu J. S. Bach für präparierte Gitarre und Playback nimmt Bezug auf einen Bilderzyklus des niederösterreichischen Künstlers Christian Schwetz, der die Bachschen Lautenwerke mit eingefärbten Fingern gespielt und dadurch als Farbtupfen zu Papier gebracht hat. Diesen Gestus des Tastens und Klang-Malens greift Reinhold Kletzander auf - ein Kaleidoskop ungewohnter Gitarrengeräusche vor dem Hintergrund der elektronisch verfremdeten Lautenmusik Johann Sebastian Bachs.

Ernst Buchbauer
Klavierimprovisation
Wolfgang Richter und Fritz Moshammer
Video:
Wasserpendel / Improvisation
ChiemseeLandart 25.Juni 2006
Seiko Yamada
Beitrag aus ihrer Klavierklasse
Piotr Grelowski spielt: "Non stop" von Buguslaw Schäfer
10 min
Gwendolyn Fisher und Romy Kemlein
1. Ein Duo von Stefan Poetzsch (*1963), einem Musiker und Komponisten aus Erlangen, der besonders mit Streichinstrumenten, visuellen Medien und Tanz arbeitet.
2. "Nigunim v' T' filot" (Melodien und Gebete), von Russel Nadel, 2004

I.. Nigun (Melodie)
II. Zam' ri Li (Sing mir zu)
III. Nigun (Melodie)
IV. M' chorati (Mein Geburtsland)
V. Nigun (Melodie)
VI. Leilot kayitz heim adirim (Große Sommernächte)
VII. Nigun (Melodie)
VIII. Gamal, g'mali (Kamel, mein Kamel)
IX. Nigun (Melodie)
Irina Popovi´c
Orientstamp besteht aus Hasan Yavuz (percussion), Irena Popovic (vokal,piano),Nikola Dragovic (bas gitar,violin)
Orientalische Rhythmen, traditionelle Harmonien und neue Symbiosen zwischen den Kulturen stehen im Mittelpunkt ihrer Performance!
Die Kompositionen stützen sich dabei auf klassische Rhythmen der orientalischen und türkischen Musik, die keiner zeitlichen Gesetzmäßigkeit unterliegen und auf den inneren Impulsen der Musiker beruhen.
Der Name „Orientstamp" steht auch für „Orient"-ierung. Der Experimentiergeist von Orientstamp führt in diesem Sinne immer wieder zu neuen Ufern und überbrückt mit seinen musikalischen Improvisationen Zeit und Raum.
Weinbauer Schulz aus Dobermannsdorf/Weinviertel

2009 das Atelierkonzert für Neue Musik findet zum ersten Mal im Veranstaltungssaal des Techno Z statt :

Ana MAS, Frank Jacob (efjay) "Primordial Odyssey"
Piotr Grelowski Klavier"2. Sonate in einem Satz" von Valentin Silvestrov
Florian Tiefenbacher und Eva Roscher Stück für Horn und Klavier
Sina Moser >raindrops 23/08< eigenkomposition. stück für harfe und spielzeug video live performance out of tyrol (akustische auseinandersetzung mit echospiel subjektive visuallisierung durch filmische aufzeichnung desselbigen
Eva Roscher Improvisation auf dem Clavicord
Christian Bauschke „Für Alina" von Arvo Pärt
Sylvia Carlson - Klavier, Hari Klaffenböck - Kontrabass Zuspielung von Fritz Moßhammer„Feuer Holz Atem"

--------------Pause----------

Volker Staub „Kurin" (2000)für Stahlsaite und Witterungsinstrumente (auf Zuspiel CD)
Paul Jaeg Knopfharmonika"lizenziös"
Horst Hufnagel Klavierimprovisation
Wolfgang Seierl aus der Serie „Portraits Videos" (2008)
Video über Katharina Klement, Komponistin/Pianistin
Nils Urban Östlund, Roland Faust Roland Faust, Bass Urban Oestlund, Klavier „kurtág - liegeti: ungarische lieder für gesang und klavier" · GYÖRGY KURTÁG: „drei lieder auf gedichte von jános pilinszky - op. 11a" für Gesang und Klavier. 1. ALKOHOL2. IN MEMORIAN F. M. DOSTOJEWSKI3. HÖLDERLIN · GYÖRGY LIEGETI: „Három Weöres-dal (Drei Weöres-Lieder) Text: Sándor Weöres, für Gesang und Klavier. 1. Táncol a Hold fehér ingben. (Es tanzt der Mond in weißem Hemd.)2. Gyümölcs-fürt ingatja a szél. (Fruchttraube, geschaukelt vom Wind.)3. Kalmár jött nagy madarakkal. (Ein Krämer kam mit großen Vögeln.)

Weinbauer Dachauer aus der Thermenregion