ASTRID

Rieder

Aktuelles von Trans-Art

trans-Art Performances  im Oktober 2021

Donnerstag, 14. Oktober 2021 um 19:30 Uhr

do trans-Art_64 mit Valentin Malanetski, Piano

im trans-Art Studio

 

"Das Ziel einer Performance liegt in der Gründung von Vertrautheit, des Öffnens gegenüber einem selbst und anderen."

 

Der aus Moldawien stammende Pianist Valentin Malanetski wird der Partner der 64. Darbietung der Serie do trans-Art von Astrid Rieder sein. Er sieht das Ziel einer Performance in der Gründung von Vertrautheit und in dem Öffnen gegenüber sich selbst und anderen. Gerade dieses Streben zeigt die Essenz von trans-Art. Zusammen mit dem Salzburger Mozarteumsabsolventen ergründet Astrid Rieder die Tiefen des konsensbasierten Dialogs. Durch das Zusammenspiel von neuer Musik und abstrakter Zeichnung soll eine gemeinsame Ebene gefunden und zu einem nonverbalen Gespräch verknüpft werden.
Astrid Rieder lädt Sie herzlich dazu ein, live dabei zu sein und so in den künstlerischen Dialog der do trans-Art_64 einzutauchen.

 

Eintritt frei, Kulturspende erbeten

3G-Nachweis notwendig

trans-Art, der Dialog zwischen abstrakten Klängen und abstrakter Zeichnung.

Künstlerische Vision:

intensiviertes Kunsterlebnis durch optimierte Synergie audiovisueller künstlerischer Zusammenarbeit. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Dialog der Kunstgenres und dem Öffnen von traditionsbedingten, verkrusteten kunstimmanenten Barrieren. Die Composition graphique musicale gründet sich in dem Konzept eines sich während der trans-Art Performance kontinuierlich interaktiv modulierenden Dialogs zwischen zeitgenössischer Musik und abstrakter Zeichnung. Als Endprodukt bleiben die Großzeichnung, das aufgezeichnete Video und die Tonaufnahme erhalten. 

Review: do trans-Art_63, am 09. September 2021 mit Sebastian Jolles, um 19:30 Uhr im trans-Art Studio

Aufeinander zugehen

 

Gerade in Anbetracht der aktuellen gesellschaftlichen Diskrepanzen scheint der Dialog als Verständigungsmittel zweier Parteien maßgebend zu sein. Bei der 63. Performance der Serie do trans-Art traf der Wiener Cellist Sebastian Jolles auf die bildende Künstlerin Astrid Rieder. Die Zeichnerin und der Musiker verständigten sich über Rhythmus, Tonhöhe und Klangsprache. Zwar sprechen das Zeichengeräusch und das Instrument unterschiedliche Sprachen, können jedoch durch Offenheit und gegenseitiges Verständnis miteinander agieren. Die gemeinsame Schnittmenge ist dabei wichtig und dient nicht nur in der Kunst als probates Hilfsmittel. Gesellschaftliche Umwälzungen, wie die Corona-Krise oder die Afghanistan-Debatte, brauchen ebenso ein gegenseitiges "Aufeinander zugehen": dabei stehen Sprache, Integration und der Mehrwert beider Seiten an vorderster Stelle. Das voneinander lernen vergrößert die Schnittmenge und vermeidet Polarisation. Die 63. Composition graphique musicale zeigt die gesellschaftliche Trennung, in der sich die Welt, und besonders Europa, zurzeit befindet. Nicht nur der körperliche Ausdruck und die Zeichengeräusche, auch die Linien, Formen, Schraffuren und Verdichtungen in Schwarz und Rot stellen eine Warnung an die Gesellschaft dar.
Um solche Probleme zu unterbinden beziehungsweise friedlich zu lösen, braucht es Verständnis und eine gesellschaftliche sowie kulturell-künstlerische Integration.

Review: do trans-Art_62, am 12. August 2021 mit Agustín Castilla-Àvila, um 19: 30 Uhr im trans-Art Studio 

Über das Traben der Klänge

 

Mit drei weißen E-Gitarren und verstärkten Zeichengeräuschen führten Astrid Rieder und der in Salzburg lebende spanische Komponist und Gitarrist Agustin Castilla-Avila einen ganz besonderen do trans-Art Dialog. Die optisch und akustisch ansprechende Klanginstallation der E-Gitarren, die links und rechts an einer Sesselinstallation von Fritz Rücker angebracht wurden, verstärkten die Akustik durch die metallischen Rohrrahmen der Sessel. Dadurch konnte eine große Varietät an Stimmungen und Klängen geschaffen werden, die an eine persische Oud erinnern und Bilder von trabenden Kamelen entfesseln. Die zugleich feinen, trabenden Klänge harmonierten und synchronisierten mit zerstörerischen, dunklen Klängen, die graphisch zuerst durch einzelne Striche, später mit deutlichen Verdichtungen dargestellt wurden. Der do trans-Art Dialog führte die ZuschauerInnen auf Entdeckungen, Überschreitungen und auch auf neue Wege.

Review: do trans-Art_61, am 08. Juli 2021 mit Anna Koch um 19:30 Uhr im trans-Art Studio

Nach einem starken Jahr voll sprunghafter Veränderungen unseres Alltags stellt sich die Frage: hat sich durch diese Ergebnisse unsere Sicht auf gesellschaftliche Normen und Grundwerte gewandelt? Astrid Rieder möchte mit ihrer trans-Art Kunst die Menschen auf einen Weg des friedvollen, konstruktiven und Zukunft gestaltenden Dialogs mitnehmen. Dabei fokussiert sie auf Werte einer Gesellschaft, die für Neues offen ist. In der 61. Darbietung der Serie do trans-Art wird die Künstlerin mit Anna Koch, Klarinettistin, interagieren. Die beiden Protagonistinnen kennen sich kaum, möchten aber zeigen, wie ein konstruktives aufeinander-Einlassen zu einem produktiven Ergebnis führen kann.

 

Review trans-Art im Café Shakespeare in Salzburg im Zuge der Serie niM and Hear mit Andreas Tentschert, Klavier

Mittwoch, 30. Juni 2021 um 20:30

 

Musik zu betrachten ist [...] ein anderer Prozess; ich sehe den Klang gerne als Form und Farbe. (Sophia Ogielska im Gespräch mit John Cage)

 

Den Klang zu betrachten, seine Formen und Farben zu erkennen - dieser Prozess konnte in der trans-Art Performance vom 30. Juni 2021 Astrid Rieders beobachtet werden. Im Zuge der Serie niM and Hear im Café Shakespeare gestaltete Astrid Rieder gemeinsam mit dem Musikpädagogen und Pianisten Andreas Tentschert eine audiovisuelle Darstellung von trans-Art. Musik zu hören, zu interpretieren ist ein anderer Prozess, als Musik zu betrachten und audiovisuell wahrzunehmen. Abstrakte Formate treffen in ganz neuen Sphären kompositorisch aufeinander und ermöglichen den Kunstschaffenden sowie den Kunstinteressenten einen aktiven Zugang zur Verbindung zwischen neuer Musik und abstrakter Kunst.

 

Review: Austrian Music Week Salzburg und do trans-Art_60, mit Romana Kemlein-Laber und Hermann Stangassinger, vom Juni 2021 im trans-Art Studio Salzburg

 

Am 10. Juni 2021 war das trans-Art Studio von Astrid Rieder Veranstaltungsort der Austrian Music Week Salzburg. Diese wurde österreichweit von ACOM, Austrian Composers Association, vormals ÖKB, Österreichischen Komponistenbund, in der Woche vom 08.-12. Juni 2021 organisiert.
Der Titel dieses Festivals lautete Improvisation und wurde in Klagenfurt, Salzburg, Graz und Wien durchgeführt.
Für Salzburg haben Peter Arnesen und Astrid Rieder die Kuratierung und Organisation übernommen. Durch die professionelle technische Umsetzung konnte das virtuelle Publikum teilnehmen. Zugleich war das anwesende Publikum Teil des Live-Events. Eröffnet wurde die Austrian Music Week Salzburg durch die 60. do trans-Art Performance mit Romana Kemlein-Laber und Hermann Stangassinger. Franziska Krug aka FuVk interagierte mit dem Klang der Tiefgarage vor Ort; mit den Spitzen der Improvisation Peter Arnesen, Gerhard Laber und Werner Raditschnig erlebte das anwesende Publikum eine Reise durch die Geschichte der Improvisation.   

 

 

Review do trans-Art_59, am 13. Mai 2021 mit Peter WesenAuer um 19:30 Uhr im trans-Art Studio Salzburg

 

Im Spannungsfeld zwischen formenreichen und wuchtigen Klängen treffen Peter WesenAuer und Astrid Rieder in der 59. do trans-Art Performance im trans-Art Studio Salzburg aufeinander. Im Bann der Zeit reizt der Pianist und Komponist Peter WesenAuer die Spielgewalt des Klaviers aus und entwickelt dabei eine treibende und gleichzeitig verspielte Kraft, die Astrid Rieder in ihrer Zeichnung erwidert. Fast bedrohlich anmutende Klanglandschaften werden von zarten und leichtfüßigen abgelöst, die einen auf eine bildhaft gesprochene helle Lichtung führen. Astrid Rieders grafische Komposition, die auf der papierenen Leinwand ihren Platz findet, entwickelt sich breitgefächert und zart mit besonders stark konzentrierten Akzentpunkten in dunklem rot und gedecktem gelb.

Wie ein Fluss im Tal fließt zum Ende der Performance hin die Spannung des künstlerischen Dialogs langsam ab und mündet dann in wohltuende Ruhe.

 

Youtube-Stream

 

 

Review: do trans-Art_59, am 13. Mai 2021 mit Peter WesenAuer um 19:30 Uhr im trans-Art Studio Salzburg

 

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Unter diesem Motto steht die 59. Darbietung der Serie do trans-Art. Zu Gast ist der Dirigent und Pianist Peter WesenAuer. Er hat zusammen mit Susanne Hehenberger im März im Atelier Astrid Rieder in Wals bei Salzburg die 12. und 13. Folge des "Great American Songbooks" zusammengestellt. Die beiden wollen dem Publikum mit ihrer online-stattfindenden "CoronaConcerthall" die amerikanische Unterhaltungsmusik des mittleren 20. Jahrhunderts näherbringen.

Peter WesenAuer beherrscht nicht nur die verschiedensten Musikgenres, sondern lässt sich auch vom instant composing in der neuen Musik begeistern.

Als Chefdirigent der "Sinfonietta da Camera Salzburg" wird Peter WesenAuer ins trans-Art Studio zurückkehren und am Klavier mit Astrid Rieder Dialog führen.

 

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Review do trans-Art_58 mit Celina Hubmann und Leonie Rothbucher am 08. April 2021

 

"Denk auch an die Andern, sind Menschen wie du, dann spürst Du es im Herzen, das Glück und die Ruh. "

 

Unmittelbar vor der 58. do trans-Art Performance trägt das Duo Celeo das bekannte Wienerlied "des Glück is a Vogerl" vor. In dem Sinn der angeführten Refrain Strophe gehen Astrid Rieder, Celina Hubmann und Leonie Rothbucher künstlerisch aufeinander ein, führen miteinander Dialog, begegnen sich auf Augenhöhe und gestalten so zu dritt das Konzept der Composition graphique musicale. Zwischen den einzelnen Akteurinnen scheinen die Aufmerksamkeit und die Zielrichtung des Dialoges hin und her zu schweben, was ein bannendes Spannungsverhältnis erzeugt.

Ihren aktuellen Schwerpunkt legen die beiden jungen Musikerinnen auf die Interpretation von Wienerliedern. Mit dem Duo Celeo als Performancepartnerinnen bietet sich die Gelegenheit, die scheinbare Diskrepanz zwischen dem narrativen Lied und dem freiassoziativen Erleben in einer trans-Art Performance auf zu zeigen. Das eine Mal wird uns gefestigtes Narrativ präsentiert, während beim Anderen jeder Rezipient durch persönliche Erfahrungen uns Assoziationen eine eigene Geschichte im Kopf entwickeln kann.

 

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Review do trans-Art_57 mit Svetlana Grots-Lanskaia am 11. März 2021

 

Schwungvolle Inspirationsquelle

 

Astrid Rieder fand in Svetlana Grots-Lanskaia eine Pianistin, die die Resilienz aufbringen konnte, trotz der derzeitigen schwierigen Situation mit Enthusiasmus hinter der Kunst zu stehen.

Die entfesselte Dynamik und überschwemmende Energie ihres Klavierspiels ließ die junge Musikerin wie eine aus dem Käfig ausgebrochene Löwin wirken, die Astrid Rieder mit ihrer Zeichnung an der Großleinwand wieder einfangen musste. Das gegenseitige aufeinander Eingehen, das Bestreben einen Dialog zu führen, eine sich eben gegenseitig modulierende künstlerische Ausdrucksform ergibt eine nicht zu trennende gemeinsame Composition graphique musicale. Wie frisches Wasser einer sprudelnden Quelle schwungvoller Lebendigkeit stillten Svetlana Grots-Lanskaia und Astrid Rieder in der 57. do trans-Art Performance den Durst nach Kunsterleben. Kostbare Momente wie diese treiben die Resilienz voran und bieten Ressourcen an Inspiration für die Zeit nach dem Lockdown.

 

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Review do trans-Art_56 mit Agustín Castilla-Àvila vom 11. Februar 2021

 

In der 56. Darbietung der Serie do trans-Art konnte ein "Wir"-Gefühl geschaffen werden. Das "Wir"-Konzept wurde durch den Dialog zwischen Astrid Rieder und Agustín Castilla-Àvila erlebbar gemacht. Waren es die Bi-Tones seiner klassischen Gitarre samt Kapodastern* oder die vielen verschiedenen Zeichenutensilien Astrid Rieders: für den abstrakten Inhalt von trans-Art braucht es das Verständnis und das Zugehörigkeitsgefühl des Gegenübers. Der andere wird durch den Dialog ein Part des "Wir"-Konzepts, das in einer trans-Art Performance intendiert wird. Durch das Gefühl, dazuzugehören, ermöglichen die trans-Art KünstlerInnen ein Produkt, das nur aus einem "Wir" entstehen kann. 

 

* Kapodaster ermöglichen eine Verkürzung der schwingenden Gitarrensaiten.

 

 

Youtube-Stream

 

Radiofabrik

Zwei Sendeplätze auf der Radiofabrik: 1. und 3. Samstag im Monat um 11h

Samstag, 2. Oktober

do trans-Art_63 mit Sebastian Jolles, Cello

 

Samstag, 16. Oktober

 

 

 

Zwei Übernahmen von RadioFro: 2. und 4. Dienstag im Monat jeweils um 23h

 

Dienstag, 12. Oktober

Sendungsübernahme: do trans-Art_63 mit Sebastian Jolles, Cello

 

Dienstag, 26. Oktober

Sendungsübernahme: 

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